archiv (definitiv)

knollennachlese

vor einiger zeit hatte ich hier und hier über meine frühjahrsknollen neuerwerbungen berichtet. bei denen hat sich mittlerweile auch einiges getan.

so hat die calla aus dem kartong derzeit drei kräftige triebe, mit bis zu 70 zentimeter hohen blättern. irgendwie hatte ich das aronstabgewächs ja kleiner in erinnerung. zumindest die im büro bleibt immer um einiges kleiner.

die eucomis hat auch schon fleissigst blättchen gebildet, die mich in sachen musterung ein klein wenig an unsere heimischen dactylorhiza-orchideen erinnern.

die gloriosa ist jetzt auch am austreiben. ihr habe ich auf die sprünge geholfen, indem ich den topf direkt auf die heizung gestellt habe. sobald der trieb eine wickelbare grösse hat, wandert sie unten ins regal und darf sich dann hoch ranken.

v. l. n. r.: calla, eucomis, gloriosa

noch auf sich warten lässt die curcuma. aber hier kann es sich nur noch um wenige tage handeln, bis der erste trieb erscheint.

in der zwischenzeit war ich natürlich nicht untätig und habe mich, neben einigen erdorchideen, mit zwiebeln aus der familie der amaryllisgewächse eingedeckt. demnächst gibt es an dieser stelle auch mal neues von crinum, habranthus, zephyranthes, hymenocallis und kollegen.

gartenamaryllis

dieses prächtige zwiebelensemble habe ich übrigens als gartenamaryllis erworben. genau genommen handelt es sich dabei aber um eine crinum-art otter -hybride, die angeblich mit abdeckung auch winterhart sein soll. im nächsten jahr wissen wir mehr …

phalaenopsis blüte

die blüten meiner grossen phalaenopsis hybride fallen heuer etwas kleiner aus, wie als in den vergangenen jahren. dies mag vielleicht daran liegen, dass sie den blütenstängel im winter ausgebildet hat. und da ist es in meiner wohnstube nicht allzu warm, mit ca. 15-18 grad.

zusätzlich hat sie ein paar der unteren blätter verloren. was mich aber nicht beunruhigt, denn die wurden von den oberen verdeckt und haben kein licht mehr abbekommen.

den kleinen phalaenopsis blüten versuche ich jetzt mal auf die sprünge zu helfen, indem ich der “alten tante” etwas dünger zwischen die wurzeln kippe.

lebende steinchen

immer wieder fasziniert bin ich von den pflanzen aus der familie der mittagsblumengewächse, zu denen bekanntlich ja auch die lebenden steine (lithops) zählen. von denen habe ich im letzten jahr mal ein paar aus samen angezogen. mittlerweile sind die sämlinge ein knappes jahr alt und ca. 3-5 mm gross.

lithops saemlinge

wie man auf dem bild unschwer erkennen kann, brechen gerade die neuen blätter durch die alten hindurch.

hyazinthenglas

was tun mit dem hyazinthenglas, nachdem man die abgelühten zwiebler in den garten verfrachtet hat?

trotz spültechnischer behandlung kam mir nicht in den sinn, bier otter wein daraus zu trinken. “wegräumen” wollte ich es auch nicht, denn meine archivierungsmethoden sind derart perfekt, dass ich einmal verstautes frühestens beim nächsten umzug wieder finde. als ohrschmuck ist es auch nicht wirklich geeignet …

… aber gibt es nicht andere pflanzen, die man darin unterbringen könnte?

es gibt sie. so wohnt nun seit ca. einen halben jahr eine mini phalaenopsis im hyzinthenglas. die war nämlich schon kurz vor dem abnippeln, da sie in ihrem kleinen topf doch schneller austrocknete wie als erwartet. das glas ist zu ca. drei zentimeter mit wasser gefüllt, sodass nur die wurzelspitzen damit in berührung kommen. nachgefüllt wird nur, wenn das wasser so gut wie verdunstet ist. falls ich es nicht vergesse, gibts dann auch mal ein tröpfchen dünger dazu. die sich bildenden algen scheint die phalaenopsis little lady nicht zu stören.

ermutigt durch diesen erfolg, versuche ich derzeit eine knollenbegonie im hyazinthenglas anzuziehen. die knolle kommt nicht mit dem wasser in berührung, scheint aber durch das verdunsten etwas feuchtigkeit zu erhalten. mal sehen, wie sich das ganze entwickelt.

juwelorchideen

ist man den orchideen erstmal verfallen, dann beginnt man schnell die gewohnten pfade zu verlassen und sich für unbekanntes zu interessieren. denn diese pflanzenfamilie hat um einiges mehr zu bieten, wie als nur grossblütige hybridzüchtungen.

relativ unbekannt z. b. sind die sog. juwelorchideen, die wegen ihrer apart gemusterten blätter kultiviert werden. lediglich eine art hat es hier zu etwas prominenz gebracht, denn ludisia discolor ist mittlerweile auch in bau- und gartenmärkten zu erhalten. die anderen arten und gattungen hingegen führen – teilweise ihrer lebensweise entsprechend – ein schattendasein. enstprechend schwer sind die dinger dann auch zu beschaffen …

… da lob ich mir doch mal den das ganze etwas vereinfachende eu-binnenmarkt.

um die putzigen kleinen blattgeschmückten mal etwas bekannter zu machen, habe ich ihnen deshalb eine eigene seite gewidmet: auf juwelorchideen.de gibts weitere infos zur lebensweise und kultur.

es handelt sich hierbei nicht um epiphytisch (auf bäumen) sondern um terrestrisch (in der erde) wachsende orchideen.

macodes petola
macodes petola

corybas picta
corybas picta

archiv
kontakt
suche
feed

Bloggeramt.de

blogoscoop